*Rezension* Schwarzes Wasser

Schwarzes Wasser von S.K. Tremayne

erschienen bei Knaur

Zum Inhalt

Eine einzige Nacht verwandelt den Traum der jungen Hotelmanagerin Hannah in einen Alptraum: Die Mittsommerparty sollte der Höhepunkt der Saison für ihr Luxushotel auf einer einsamen kleinen Insel mitten im wildromantischen Fluss Blackwater werden. Doch das rauschende Fest endet in einer Katastrophe, als mehrere Gäste im mondbeschienenen Fluss ertrinken.

Hannah entwickelt daraufhin panische Furcht vor Wasser, die sie buchstäblich auf der Insel gefangen hält. Selbst als sich das Hotel mit dem Wintereinbruch endgültig leert, kann sie nicht fort. Mittlerweile ist sie überzeugt, dass die schreckliche Nacht kein Unfall war. Warum weigert sich ihre Schwester, die auch im Wasser war, darüber zu sprechen?

Hannah ist allerdings nicht so einsam auf der Insel, wie sie glaubt: Nicht nur die Geister der Toten sind bei ihr geblieben, sondern auch jemand, der um jeden Preis verhindern will, dass die Wahrheit ans Licht kommt.

(Quelle: Verlag)

Zum Buch

Das Cover dieses Psychothrillers wirkt sehr mysteriös und düster. Äußerst stimmig zum Inhalt des Buches gemacht. Geschildert wird die Story zum einen in der ersten Person, aus der Sicht von Protagonistin Hannah und zum anderen in der dritten Person – aus der Sicht von Hannahs Schwester Kat. Letzteres sind Rückblicke, die bis in die Gegenwart reichen.

Die Idee, dass unsere Protagonistin auf einer Insel gefangen ist, es aber keinen Flugzeugabsturz oder Ähnliches gab, fand ich sehr interessant. Hannah arbeitet in einem Hotel auf einer kleinen Insel. Nach einer Tragödie vor einiger Zeit, kann Hannah das Wasser aus Angst nicht mehr überqueren und sitzt somit auf der Insel fest. Eine ausweglose Situation, wenn die junge Frau nicht irgendwie ihr Trauma überwinden wird …

Hannahs Schwester Kat ist Tarot Kartenlegerin und von ihr weit entfernt. Eine nicht einfache Situation, gerade für Hannah. Die Schwestern sind komplett unterschiedlich. Hannah ist eher vorsichtig, Kat mehr draufgängerisch. Im Buch wird die Tarotkarte „The Moon“ immer mal wieder zwischen den Kapiteln abgebildet, was mir gut gefiel. Welche Bedeutung diese Karte hat, wird mit der Zeit erklärt. Beide Frauen waren mir sympathisch und ich fand sie authentisch dargestellt.

S.K. Tremayne konnte mich trotz der guten Idee nicht wirklich mit diesem Buch überzeugen. Mir gefiel der zum Teil sehr abgehackte Schreibstil nicht so sehr und vor allem das Ende konnte mich nicht abholen. Dieses wirkte zu kurz geraten und auch stellenweise sehr unglaubwürdig. Der Autor hat zwar auch eine große Überraschung innerhalb der Story parat, aber diese riss für mich das Ruder nicht komplett rum. Die Atmosphäre war oft bedrohlich, was gut zum Inhalt passte. Doch hier und da war ich mit der Umsetzung einfach nicht ganz so zufrieden und fand die Story auch ein wenig in die Länge gezogen. Da habe ich schon bessere Geschichten des Autors gelesen. War jetzt nicht absolut verkehrt, aber ein Muss war diese Geschichte rückblickend für mich leider nicht.

Zum Autor

S.K. Tremayne wurde in Devon geboren und lebt heute in London. Sein ursprünglicher Beruf als Reisejournalist bringt es mit sich, dass er die Schauplätze seiner Romane bestens kennt. Ihm gefällt es dort, wo normale Orte plötzlich bedrohlich werden – und wo das Unheimliche ins Leben normaler Menschen tritt. Sein erster Thriller Eisige Schwestern wurde sofort zum Bestseller. Heute werden seine Bücher in dreißig Sprachen übersetzt.

WERBUNG
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416 Seiten

übersetzt von Susanne Wallbaum

ISBN 978-3-426-52720-7

Preis: 14,99 Euro

erschienen bei https://www.droemer-knaur.de

Leseprobe https://www.droemer-knaur.de/buch/s-k-tremayne-schwarzes-wasser-9783426527207

© Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag

© Foto: Claudias Bücherhöhle

An dieser Stelle möchte ich mich noch recht herzlich beim Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplars bedanken!

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