*Rezension* Lifelike

Das Babel Projekt – Lifelike von Jay Kristoff

erschienen bei dtv

Zum Inhalt

Die 17-jährige Eve kann sich gerade so mit Roboterkämpfen über Wasser halten – bis sie vernichtend geschlagen wird und auch das letzte Geld verliert. Auf der Suche nach einem Ausweg findet sie Ezekiel, ein Lifelike-Androide, die wegen ihrer Ähnlichkeit zu Menschen und überlegenen Kampfkunst verboten sind. Unerklärlicherweise vertraut sie ihm, obwohl seine Behauptungen ihr gesamtes Leben infrage stellen. Eve bricht in die Wüste aus schwarzem Glas auf, um die Wahrheit über ihre Vergangenheit und sich selbst herauszufinden. Aber manche Geheimnisse sollten besser ungelüftet bleiben …

(Quelle: Verlag)

Zum Buch

Das Cover dieses Buches gefällt mir sehr gut und ist in meinen Augen ein wahrer Eye-Catcher. In den Buchdeckeln vorne und hinten befindet sich eine Karte der Welt, in der die Geschichte spielt. Die Innengestaltung ist minimalistisch, aber trotzdem auffallend. Erzählt wird die Story in der dritten Person.

Gleich zu Beginn hat der Autor die drei Robotergesetze aufgeschrieben, die mir schon aus dem Film I, Robot bekannt waren. Ob er sich davon hat inspirieren lassen oder ob diese Gesetze in der Robotik tatsächlich existieren, entzieht sich meiner Kenntnis.

Eve ist 17 Jahre alt und vor jedem neuen Kapitel wird die Grausamkeit, durch die sie ihre Familie verlor, kurz und knapp geschildert. Mir tat das Mädchen unheimlich leid, hat sie doch schon so viel Schreckliches erfahren müssen.

Ezekiel ist ein Lifelike – früher nannte man solche Geschöpfe noch Androiden – und wird von Eve und Lemon zufällig entdeckt. Welches Geheimnis er hütet, wird mit der Zeit aufgedeckt.

Außerdem ist noch Cricket, ein 40 cm großer Homunkulus erwähnenswert. Seine Art und Weise ist einfach großartig und mal was Anderes.

Jay Kristoff konnte mich mit diesem Jugendbuch gut unterhalten. Sein unnachahmlicher Schreibstil kommt auch hier wieder sehr gut zur Geltung und die Brutalität und Direktheit sind etwas abgeschwächter. Mit den Roboterkämpfen konnte ich persönlich nicht so viel anfangen, aber die erschaffene Welt fand ich klasse. Ebenso das Auftauchen verschiedenster Wesen, wie auch Plünderer und Schrottsammler. Insgesamt erinnerte mich die Geschichte an I, Robot, Star Wars und Avengers. Wer also hiervon Fan ist, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Es ist eine recht düstere Geschichte, aber das sind wir von dem Autor schließlich gewohnt 😉 Teilweise fand ich die Story schwierig zu lesen, aber insgesamt rauscht man durch die Seiten. Es gibt jede Menge Erinnerungen, Lügen und es dreht sich um ein geheimnisvolles Projekt. Ein krasses Buch mit einer krassen Welt, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Zum Autor

Jay Kristoff verbrachte den Großteil seiner Jugend mit einem Haufen Bücher und vielseitiger Würfel in seinem spärlich beleuchteten Zimmer. Als Master of Arts verfügt er über keine nennenswerte Bildung. Er ist zwei Meter groß und hat laut Statistik noch 13.020 Tage zu leben. Zusammen mit seiner Frau und dem faulsten Jack-Russell-Terrier der Welt lebt er in Melbourne.

WERBUNG
Nachfolgende Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung:

ab 14 Jahren

464 Seiten

übersetzt von Gerald Jung

ISBN 978-3-423-76303-5

Preis: 19 Euro

erschienen bei https://www.dtv.de/?gclid=EAIaIQobChMIj8q-7Pq07wIVz9rVCh2zRwlVEAAYASAAEgKuG_D_BwE

Leseprobe https://www.dtv.de/buch/jay-kristoff-das-babel-projekt-lifelike-76303/

© Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag

© Foto: Claudias Bücherhöhle

An dieser Stelle möchte ich mich noch recht herzlich beim Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplars bedanken!

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